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ehemalige Landwirtschaftsschule

Sie hat ihre Ursprünge in den so genannten Winterschulen, von denen die erste im badisch-fränkischen Raum 1867 in Buchen errichtet und zur Fachschule der bäuerlichen Jugend wurde. Im Winterhalbjahr erfolgte theoretischer Unterricht, der im Sommerhalbjahr durch praktische Lehrgänge ergänzt wurde.

1876 wurde die Schule nach Tauberbischofsheim verlegt, litt aber mehrere Jahrzehnte unter fast ständigem Raumwechsel. Bis 1881 war sie im Rathaus untergebracht, danach wechselte sie in das Schloss, das seinerzeit Volksschulgebäude war.

Schon bald nach dem Beginn des Unterrichts im Schloss musste die Winterschule, die von ihr genutzten Räume der Realschule überlassen und in den Klosterhof ausweichen, bis das neue (heutige) Gebäude für den Schulbereich, mit eigenem Internat an der Ecke Würzburger Str./ Julius-Berberichstr. errichtet war.

1945/1946 diente das Gebäude neben dem wieder aufgenommenen Schulbetrieb größtenteils als Notkrankenhaus für Tbc-Kranke, sodass der jetzt Landwirtschaftsschule genannte Schulbereich am 11.12.1948 erneut in den Klosterhof auswich.1954 wurde für sie ein neues Gebäude in der Wolftalsflur, im so genannten Berufsschulzentrum, errichtet.

Nachdem die Behandlung der Tbc-Kranken wieder im Krankenhaus stattfinden konnte, wurde 1949 das Gebäude zur Landfrauenschule umgewandelt.

Bedingt durch den Rückgang der bäuerlichen Haupterwerbsbetriebe wurde sie 1963 geschlossen und nach Umbaumaßnahmen ab Herbst desselben Jahres vom 01.01.1966 bis zm 31.12.2007 Sitz des Vermessungsamtes.

Nach der Zusammenlegung mit dem seinerzeitigen Flurbereinigungsamt wurde die jetzt neue Kreisbehörde "Vermessung- und Flurneuordnungsamt" wieder in das ehemalige Amtsgebäude in der Wellenbergstr. 3 zurück verlegt.

Seit dem 01. Juli 2007 beherbergt das Gebäude als Teil des Amtsgerichts das zentrale Grundbuchamt Tauberbischofsheim

 

 

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