Suchfunktion

Das Ausbildungszentrum:

Beim Amtsgericht Heidelberg ist ein Ausbildungszentrum eingerichtet. Hier wird die Ausbildung der Justizfachangestellten sowie der Justizfachwirte auch für den Landgerichtsbezirk Mosbach organisiert und koordiniert.

Ausbildungsleiterinnen:

Frau Ullrich, Tel. 06221 59-1404

sowie

Frau Putz, Tel. 06221 59-1302

 

Nähere Informationen zu den Ausbildungsberufen:

Justizfachangestellte/r - ein Beruf für Real- und Hauptschüler

 

Was machen Justizfachangestellte?

Justizfachangestellte nehmen büroorganisatorische und verwaltende Aufgaben bei Gerichten und Staatsanwaltschaften wahr. Sie sind überwiegend in Service-Einheiten in den Fachgebieten Zivilprozess, Zwangsvollstreckung, Insolvenzen, Ehe- und Familiensachen, Strafprozess, Grundbuch, Nachlass, Vormundschaft und Betreuung tätig.

Dort sind sie auch Ansprechpartner/in für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger und berücksichtigen deren besondere Situation und Interessen. Sie arbeiten unmittelbar im Team mit Richtern, Rechtspflegern, Staatsanwälten und Notaren zusammen.

 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Berufsschule und praktische Ausbildungszeiten wechseln sich hierbei ab. Die praktische Ausbildung erfolgt bei Gerichten, Staatsanwaltschaften, Notariaten und Grundbuchämtern sowie für den praxisbegleitenden Unterricht bei unserem Ausbildungszentrum.

 

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Die Ausbildungsvergütung beträgt monatlich:

  • im ersten Ausbildungsjahr 733,70 Euro,
  • im zweiten Ausbildungsjahr 786,29 Euro,
  • im dritten Ausbildungsjahr 834,52 Euro.

 

 

Wie bewerbe ich mich?

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung an das

 

Amtsgericht Heidelberg

Ausbildungszentrum

Frau Ullrich

Postfach 10 12 20

69002 Heidelberg

 

Bitte bewerben Sie sich zeitig, nach Möglichkeit ein Jahr vor dem Einstellungstermin 1. September.

 

Fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte bei:

  • einen eigenhändig geschriebenen Lebenslauf
  • Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse
  • ein Lichtbild.

 

Justizfachwirt/in - ein Beruf für junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss

 

Was machen Beamte des mittleren Justizdienstes?

Die Beamten des mittleren Justizdienstes werden bei den Gerichten überwiegend auf den Geschäftsstellen/Service-Einheiten zur Erledigung vielseitiger Aufgaben verwendet:

Sie bearbeiten den Postein- und -ausgang, überwachen Fristen und Zahlungseingänge. Sie sind Protokollführer in Gerichtsverhandlungen, berechnen die durch den Rechtsstreit entstandenen Gerichtskosten und nehmen Anträge und Erklärungen von Rechtsuchenden auf.

Bei den Notariaten sind darüber hinaus die Bearbeitung der Nachlassangelegenheiten, das Kostenwesen und bei kleineren Behörden die Verwaltungsgeschäfte übertragen. Sie werden aber auch bei den Staatsanwaltschaften, Insolvenzgerichten, Registergerichten und Grundbuchämtern eingesetzt.

 

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildung dauert ca. zwei Jahre. Während des Vorbereitungsdienstes wechseln sich theoretische und praktische Ausbildungsblöcke ab.

Die praktische Ausbildung erfolgt bei Amtsgerichten (ca. 6 Monate), Landgerichten (ca. 6 Wochen), Staatsanwaltschaften (ca. 6 Wochen), Notariaten (ca. 10 Wochen), Grundbuchämtern (ca. 6 Wochen).

Die theoretische Ausbildung - Begleitlehrgang I ca. 8 Wochen, Begleitlehrgang II ca. 8 Wochen, Begleitlehrgang III ca. 5 Wochen - erfolgt im Ausbildungsgericht Mannheim. Vor der Laufbahnprüfung findet ein sechsmonatiger Fachlehrgang beim Oberlandesgericht Karlsruhe statt.

 

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt 984,44 Euro.

Von diesen Bezügen geht lediglich die Lohnsteuer ab. Sozialversicherungsbeiträge werden nicht einbehalten. Für eine ausreichende Krankenversicherung hat der Beamte selbst zu sorgen; er erhält zu den Aufwendungen im Krankheitsfall eine Beihilfe.

 

Zulassungsvoraussetzungen

Bewerben kann sich, wer

  • einen Realschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand besitzt,
  • die deutsche, eine EU-Staatsangehörigkeit oder eine Staatsangehörigkeit gemäß § 7 Abs. 1 Beamtenstatusgesetz hat,
  • gesundheitlich geeignet ist.

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung vorrangig in den Landesdienst eingestellt.

 

Bewerbung:

Die Einstellung erfolgt jeweils zum 1. September durch das

 

Oberlandesgericht Karlsruhe

- Verwaltungsabteilung -

Hoffstr. 10

76133 Karlsruhe.

 

Bewerbungen können bis 30. November für das jeweils nächste Jahr beim Oberlandesgericht - Verwaltungsabteilung - Karlsruhe eingereicht werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Bewerbungen bereits bis zum 31. August einzureichen, da die ersten Termine im Auswahlverfahren bereits im September stattfinden.

Hinweise auch auf www.olg-karlsruhe.de 

Der Bewerbung bitten wir beizufügen:

  • die Schulzeugnisse der letzten zwei Schuljahre und ggfs. sämtliche Schulabschlusszeugnisse,
  • Zeugnisse über etwaige Beschäftigungen seit der Schulentlassung,
  • einen handschriftlich verfassten Lebenslauf,
  • ein Lichtbild.

Fußleiste